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ergebnisse_der_planungstage_2015

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ergebnisse_der_planungstage_2015 [2015/07/08 00:00] (aktuell)
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 +====== JAT Themenbeschreibungen für 2016 ======
 +===== Oberthema: Hinter den Kulissen =====
  
 +==== Hinter den Kulissen des Lebens ====
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 +### Navi gesucht ###
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 +Was will Gott von mir? Wo soll ich mit meinem Leben hin? Menschen sprechen von Berufung oder einem Auftrag, den mir Gott gibt. Ist das ein vordefinierter Weg oder kann bzw. soll ich bei dieser Frage selbst mitentscheiden?​ Was sind die Kriterien und was sind eventuell Werkzeuge um heraus zu finden, was Gott von mir will? Und: Warum ist das überhaupt wichtig? Andere Menschen leben ihr Leben ohne Gott und treffen eigene Entscheidungen für ihr Leben. Sie treffen diese dadurch, dass sie mit anderen reden, überlegen, was sie gut können oder einfach gerne tun würden. Wo kommt an dieser Stelle der Glaube an Gott und Gottes Wille ins Spiel? Wo ist überhaupt Platz dafür? Diese Frage kann man für ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens stellen: Im Hinblick auf Freunde, einen Partner / eine Partnerin, mein Engagement in der Gesellschaft,​ meinen Beruf. Dieses Thema soll dazu dienen, dass junge Menschen Kriterien und Handlungsmöglichkeiten finden um wichtige Entscheidungen für ihr Leben treffen zu können. Dabei soll deutlich werden, welche Rolle unsere Gottesbeziehung bzw. unser Glaube spielt.
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 +==== Hinter den Kulissen des Glaubens ====
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 +### Basis ###
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 +#​Basis:​Glaube \\
 +Was hat die Sache mit dem Glauben auf sich? Was ist das überhaupt? Was gehört alles dazu? Ist es etwas für mich? Möchte ich, dass es etwas mit mir zu tun hat? Wie komme ich an das Basis:​Wissen heran, dass (anscheinend) dazu gehört? Was machen Geschichten und Themen des Glaubens mit mir ganz persönlich?​ Wie kann ich Stellung dazu beziehen, mir eine Meinung bilden, wissen, was richtig oder auch falsch ist? Was ist Glaube und was muss ich wissen? \\
 +# Basis:Bibel \\
 +Was steht in der Bibel? Was ist wichtig, zu wissen und wie komme ich an eine Basis:​Glaubensthemen,​ aus welcher ich schöpfen kann? Einige Geschichten und Personen sind mir vielleicht vertraut. Aber im Zuge der Pubertät und des Erwachsenwerdens ändert sich manchmal auch die Blickrichtung,​ bekannte Geschichten werden neu reflektiert,​ Dinge hinterfragt … wie kann es gelingen, dass ich ein Basiswissen der Bibel und letztlich das, worauf sich mein Glaube beruft, bekomme? Muss ich überhaupt all das wissen und kennen, was in der Bibel steht? \\
 +# Basis:​Methodismus \\
 +Wenn ich mich auf den Weg mache und eine Basis meines Glaubens schaffe, dann wäre es in einem zweiten Schritt logisch, sich ein wenig mit dem Methodismus zu beschäftigen. Warum sind wir Methodisten?​ Was bedeutet das überhaupt? Wo sind Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten mit andere Christen? Wie kann ich anderen erklären, was der Methodismus ist? Was sind die Kennzeichen eines Methodisten?​ \\
 +# Basis:​Fragen \\
 +Wenn man eine Basis:​Glauben errichtet hat, dann kommen zwangsläufig auch Fragen auf, Themen, an denen man sich stößt – aber auch Themen, bei denen es schwer fällt, einen Standpunkt zu finden, Themen, die nicht nachvollziehbar oder beantwortbar sind. Und oft kommen wir an Fragen, die anscheinend unseren Verstand übersteigen. Hier finden Fragen nach der Wahrheit, dem Wahrheitsanspruch,​ der Theodizee, Fragen zur Allversöhnung,​ Himmel oder Hölle, … ihren Platz
 +Kann ich auf meine eigenen Basis:​Fragen eine Antwort finden? \\
 +# Basis:Basis \\
 +Wie finde ich meine eigene Basis? Eine Basis des Glaubens? Eine Basis in meiner Kirche? \\
 +# Basis:Ich \\
 +Was hat das Ganze mit mir zu tun? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was möchte ich wissen? Was stört mich? Was machen Geschichten aus der Bibel mit mir und wie passen sie zu meinem Leben? \\
 +Was ist meine Basis?
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 +==== Hinter den Kulissen der Kirche ====
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 +### Platz da! ###
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 +Thema: Welchen Platz habe ich als Jugendlicher in (dieser) Kirche?
 +oder: PLATZ DA! Jugendliche in der Kirche…
 +Es geht darum, dass Jugendliche über ihr Verhältnis zur Kirche nachdenken und sich überlegen, wo und wie sie zur Kirche dazugehören können. Dabei meint „Kirche“ sowohl die Kirchengemeinde,​ in der der einzelne JAT-Einsatz stattfindet,​ als auch die Heimatgemeinden der Teilnehmer und Gäste und die überregionale Kirche (KJW, SJK, BUJU, Wilder Süden, …).
 +Zwei Ziele:
 +  - Die Jugendlichen entwickeln eine Meinung zu ihrer Kirche.
 +  - Die Jugendlichen entwickeln eine Idee, was sie selbst in ihrer Kirche tun können.
 +Kernfragen für dieses Thema aus Sicht eines Teilnehmers:​
 +  * Was gefällt mir an der Kirche? Was nicht?
 +  * Was für einen Glauben habe ich eigentlich?
 +  * Wo möchte ich mich einbringen? Warum?
 +  * Welche neuen Tätigkeiten möchte ich ausprobieren?​ Wo geht das?
 +  * Was hindert mich daran, mich einzubringen oder neues auszuprobieren?​
 +  * Was wünsche ich mir in meiner Kirche?
 +  * Was will ich auf JAT oder wieder daheim als erstes tun, um meinen Platz in der Kirche zu finden?
 +Das Thema eignet sich wahrscheinlich eher für die zweite Hälfte der JAT-Woche, bspw. den Freitagabend oder auch den Samstag (ggf. ohne offenen Abend), um mit den Jugendlichen / Gästen über ihre Erfahrungen auf JAT nachzudenken und zu überlegen, wie sie diese in den Alltag mitnehmen können.
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 +==== Hinter den Kulissen der Leistung ====
 +### Geh deinen Weg… raus aus dem Hamsterrad?​! ###
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 +Wir sind in einer schnelllebigen Zeit – machen Dinge lieber heute als morgen und alles auf einmal, haben wenig Pausen, trinken den Kaffee/​Smoothie nur noch „to go“, wir sind nicht mehr, sondern wollen nur noch werden. Alles im Futur sozusagen. Eines jagt das Nächste: Schule, Sport, Musik, Freunde, Spaß, Lernen und Hausaufgaben sind Dinge auf unserer ToDo-Liste, die eben erledigt werden (müssen). Häkchen machen macht glücklich, egal was der Haken daran ist. Besser werden, mehr machen, schneller leben, das alles kann mich gefangen nehmen. Wo bleib „ich“ eigentlich im Hamsterrad der Leistung und Anforderung?​ Was mache ich wenn ich mich überfordert fühle und mich verliere? Wie kann ich das alles schaffen, was in der Schule oder in der Ausbildung, zu Hause und vom Zeitgeist von mir verlangt wird? Bin ich nur das was ich kann und wird mich jemals jemand „an sich“ einfach mögen, ohne dass ich ihm/ihr etwas nütze? Was möchte ich eigentlich tun/sein? Habe ich Angst vor der Zukunft, Angst nicht mitzukommen,​ Angst, dass mein Weg/meine Leistung nicht gefragt ist? Wo bleibe ich – im wörtlichen Sinn –kann ich einfach „sein“, was bringt mir Entschleunigung?​ Kann ich auf JAT gehen, auch wenn es unglaublich viel für die Schule zu tun gibt – sogar in den Ferien? Was befreit mich von der Währung „Leistung“?​ Welche Rolle spielt Gott dabei. Was macht mich frei?
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 +==== Hinter den Kulissen der Wirklichkeit ====
 +### Ganz analog, dennoch digital - Ein gesundes Leben in der real-virtuellen Welt | Die Zwei-Naturen-Lehre von der Welt ### \\  \\
 +Tamagotchi – wer mit diesem Stichwort etwas anfangen kann, weiß, wie diese zwei Welten, die reale und die virtuelle, sich überlappen. Ein Cyber-Vogel hat am Ende der Neunziger vor allem die Jugendlichen begeistert und sie zu glücklichen Vogel-Eltern gemacht. Auf einen briefmarkengroßen LCD-Bildschirm spielt sich das Leben dieses Vögelchens ab: Er braucht Pflege, Wasser, Nahrung, Schlaf und nicht selten sind die Tamagotchis trotzdem gestorben. Es gab sogar Cyber-Friedhöfe für die verstorbenen Lieblinge. Die Beobachtung war: Der reale Lebensrhythmus wurde von diesen virtuellen Tier bestimmt!
 +Das ist nur ein Beispiel von vielen. Die digitale Welt integriert sich nach und nach in unserem analogen Alltag. Facebook, WhatsApp und Co. sind ständige Begleiter, gar unverzichtbare Werkzeug für die Kommunikation der modernen Menschen geworden. Ein Smartphone zu besitzen ist heute kein Luxus, sondern ein Zwang, wenn man erreichbar und online sein will oder muss.
 +Für mich stellt sich die Frage: Wie bewege ich mich in diesen Welten, die eigentlich doch nur eine einzige ist, und wie kann ich darin ein gesundes Lebens führen? Letzendlich ist virtuell doch real – oder machst du dir keine Gedanken, welche Fotos oder Videos von Dir im Netzt landen? Mittlerweile ist es kein Geheimnis, dass viele Firmen das sogenannte virtuelle Leben eines potenziellen Mitarbeiters recherchieren,​ bevor sie ihn einstellen. Das ist ein klarer Beweis dafür: Wir leben ganz analog und ganz digital!
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 +==== Hinter den Kulissen der Schönheit ====
 +#fame – baby, du siehst gut aus// Meine Figur, mein Style/Meine Klamotten, mein Image/Mein Smartphone//​ #​(life)style \\  \\
 +### Du bist H-A-DoppelM-E-R ### \\  \\
 +Wie werde ich beliebt?! Wie schaffe ich es, perfekt auszusehen?
 +Hat man nicht dieselben Marken an wie die anderen, ist man sofort raus aus der Sache. Bin ich cool genug? Stylisch genug? Es folgt ein Trend nach dem anderen, aber manchmal fühlt man sich unter Druck gesetzt, wenn man gefühlt erst Trend 9 von den Top 20 erfüllt. Zu den Trendsettern gehört man damit nicht, denkt man. Es ist ganz klar, wie man kategorisiert wird: UNCOOL bzw nicht beliebt. Was tut man dagegen?
 +Das gleiche gilt auch für die Figur. Schaut man sich die Models der heutigen Zeit an, so könnte man schier verrückt werden. So schlank, so braun, so durchtrainiert… Da weiß man gar nicht, wohin mit sich. Wie will ich aussehen? Wenn möglich bitte perfekt! Da kann schnell unangenehmer Druck entstehen, denn manchmal passt man sich so sehr an, dass man sich selbst zu verlieren droht. ​
 +Bei diesem Thema soll es darum gehen, wie man es schaffen kann, in einer Gesellschaft durchzukommen,​ in der Aussehen, Mode, Beliebtheit,​ Likes (auf FB, Instagram und sonstigen Optionen) so wichtig geworden sind, dass man sich darüber am meisten definiert. Der Blick der Jugendlichen soll wenn möglich geweitet werden, sodass sie verstehen, dass andere Werte zählen – bei Gott ist jeder einzelne beliebt und vollkommen perfekt, genau so wie er oder sie ist! Verstellen bringt nichts außer Stress.
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 +==== Hinter den Kulissen der Liebe ====
 +### Vorlage für einen Gottesdienst zum Thema „Hinter den Kulissen der Liebe“ ###
ergebnisse_der_planungstage_2015.txt · Zuletzt geändert: 2015/07/08 00:00 (Externe Bearbeitung)